Adaptiv-Lernende, technische Alltagsbegleiter im Alter

Die Verbindung von technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Innovationen sowie der Ansatz des participatory design lassen sich illustrieren am Beispiel technischer Assistenzsysteme: Solche Systeme sollen es älteren und kranken Menschen erleichtern, möglichst lange selbstständig und zuhause leben zu können und das auch in ländlichen Regionen ohne dichte Versorgungsinfrastruktur. In solchen Fällen wäre es ein problematischer Weg, diese Technik möglichst unabhängig von menschlichen Einflüssen gestalten zu wollen. Sie kann nur funktionieren, wenn sie von Menschen akzeptiert und mitgestaltet wird, Angehörige und Nachbarn mit eingebunden werden, Gesundheitsdienstleister und Kostenträger kooperieren und die Stadt- und Dorfentwicklung mit berücksichtigt wird, nicht nur das einzelne Haus im Sinne des smart housing. Hier kommen globaler technologischer Fortschritt und lokale Besonderheiten zusammen. Die Potentiale und Grenzen eines participatory design von Technologien lässt sich lokal besonders gut analysieren, und dazu ist eine interdisziplinäre Perspektive unbedingt notwendig. Im Schwerpunkt ist dazu der Projektantrag „Cognitive Village“ mit Industriepartnern entwickelt worden, der beim BMBF eingereicht worden ist.

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